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Börsenbericht – DAX stabil

Der DAX verbuchte auch zum Wochenschluss zeitweise Kursgewinne. Zur Wochenmitte hatte er bei 26.573 Punkten einen Höchststand erreicht. Derzeit zeigen sich Anleger weiterhin vorsichtig optimistisch – auch wenn es keine Fortschritte im Nahen Osten gibt. Die Ölpreise traten zuletzt auf der Stelle. Damit gilt derzeit keine Entwicklung ist besser als eine erneute Eskalation. Positive Vorgaben kommen derweil aus den USA. Dort konnten vor allem die Tech-Werte an der guten Entwicklung vom Vortag anknüpfen, nachdem nachlassende Inflations- und Zinssorgen die Werte angeschoben hatten. Auch zuletzt konnte ein Plus von 1,15 % verbucht werden konnte. Auch die Erzeugerpreise für den Monat Juli sind weniger stark gestiegen als erwartet. Der Leitindex Dow Jones beendete den Handel 0,13 % fester und der S&P 500 0,65 % höher. 

Der Verbindungstechnikhersteller und Autozulieferer Norma Group hat ein weiteres öffentliches Aktienrückkaufangebot gestartet, um seine Aktionäre an den Zuflüssen des Verkaufs seines Wassermanagementgeschäfts zu beteiligen. Im Rahmen des Angebots sollen insgesamt bis zu 9.306.487 Aktien zu einem Kaufpreis von 22,35 € je Anteilsschein zurückkaufen werden. Das Volumen beläuft sich damit auf rund 208 Mio. €. Die Frist für die Annahme des Angebots soll vom 17. August bis 15. September laufen.

Der Versicherungskonzern Talanx wird nach einem Rekordgewinn im 1. Halbjahr optimistischer für 2026. „Wir erwarten nun, unsere Jahresprognose zu übertreffen und ein Konzernergebnis von deutlich über 2,7 Mrd. € zu erzielen", sagte Vorstandschef Torsten Leue. Bisher wurden „ungefähr 2,7 Mrd. €" in Aussicht gestellt - ein Ziel, das ursprünglich erst für 2027 anvisiert wurde. In der 1. Jahreshälfte profitierte der Konzern mit der Hauptmarke HDI von rückläufigen Großschäden und höheren Gewinnen aus Kapitalanlagen. Zwar stagnierte der Versicherungsumsatz des Gesamtkonzerns bei knapp 24,3 Mrd. €, doch das Kapitalanlageergebnis sprang um mehr als ein Fünftel nach oben. 

Nagarro hat im 2. Quartal sein Ergebnis gesteigert. Die Prognose für 2026 bestätigte das Unternehmen. Die Erlöse legten gegenüber dem Vorjahr zwar nur leicht um 0,2 % auf 252,4 Mio. € zu, das bereinigte Ebitda verbesserte sich aber um fast ein Viertel auf 37,8 Mio. €. Unter dem Strich stieg der Gewinn um etwas mehr als ein Viertel auf 10,6 Mio. €. Grund hierfür ist der Wegfall eines Steueraufwands.

Der Einzelhandelsimmobilien-Spezialist Dt. Euroshop hat im 1. Halbjahr den Gewinn gesteigert. Unter dem Strich legte er um 2 % auf 71,2 Mio. € zu und der Umsatz um 1,5 % auf 133,3 Mio. €. Zum Portfolio des Unternehmens zählen unter anderem das Main-Taunus-Zentrum nahe Frankfurt und die Altmarkt-Galerie in Dresden.

Nachdem der Entwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks Energiekontor seine Jahresziele mit Veröffentlichung der Halbjahreszahlen zunächst bestätigte, wurden diese nun doch gekappt. Der Gewinn vor Steuern soll nun zwischen 5 und 10 Mio. € landen, nachdem zuletzt 40 bis 60 Mio. € auf dem Plan standen. Grund für die kurzfristige Senkung seien deutlich spätere Netzanschlusstermine mehrerer schottischer Windparkprojekte und daraus resultierende Auswirkungen auf bisher vorgesehene ergebnisrelevante Projektverkäufe, hieß es zur Begründung.