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Börsenbericht – DAX sucht Richtung

Der DAX bleibt an seiner Hürde von 25.000 Punkten weiter auf Richtungssuche. Zum Wochenstart legte der dt. Leitindex deutlich zu, nachdem die Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran bekannt wurde. Inzwischen überwiegen jedoch die Unsicherheiten, was in dieser Vereinbarung steht. Nach der Unterzeichnung der gemeinsamen Rahmenvereinbarung sollten vor dem Wochenende die ersten Gespräche starten, denn innerhalb von 60 Tagen soll ein finales Friedensabkommen ausgehandelt werden. Nun wurden die Gespräche bereits verschoben, wodurch die Unsicherheiten wieder zunehmen dürften. Für den Auftakt der Gespräche sollte auch US-Vizepräsident JD Vance in die Schweiz reisen. Doch nun wurde bekannt, dass Vance zum Wochenschluss nicht in die Schweiz reisen werde. Weitere Impulse dürfte der heutige Verfallstag liefern. An den Terminbörsen steht heute der große Verfallstag an und die Optionen und Futures auf Aktien und Indizes laufen aus. Für einen Dämpfer sorgte zudem die US-Notenbank Fed. In der ersten Sitzung unter dem neuen Notenbankchef Kevin Warsh wurde der Leitzins konstant gehalten. Die Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung wurden indes gedämpft. Von der Wall Street kommen heute keine Impulse, da der Handel feiertagsbedingt ruht. Die Leitindizes an der Wall Street setzten im gestrigen Handel bereits wieder zur Erholung an. Vor allem die konjunktursensiblen Technologiewerte zogen an. Anleger reagierten erleichtert auf den weiter gefallenen Ölpreis. Der Dow Jones legte um 0,14 % zu. Der S&P 500 kletterte um 1,08 % und die Technologiebörse Nasdaq um 2,48 % gen Norden.

Holcim hat die Übernahme von Xella abgeschlossen, einem führenden Anbieter von Wandsystemen mit einem für 2026 erwarteten Umsatz von 1 Mrd. € im europäischen Markt für Wandlösungen. Mit der Akquisition erweitert Holcim sein Portfolio an Baulösungen um neue Marken für Neubauprojekte wie auch für energieeffiziente Reparaturen und Sanierungen.

Die Baumarktmutter Hornbach Holding ist mit Umsatzzuwächsen in das neue Geschäftsjahr 2026/27 (perEnde Februar) gestartet. In den 3 Monaten bis Ende Mai stieg der Umsatz um 4,9 %. Das bereinigte Ebit fiel indes leicht um 0,5 % auf 161 Mio. €. Grund hierfür seien gestiegenen Personalkosten vor allem wegen der Eröffnung neuer Märkte sowie höherer Betriebs- und Sachkosten. Unter dem Strich verdiente Hornbach vor Anteilen Dritter 104,2 Mio. € und damit 5,7 % weniger als im Vorjahr. Zurückzuführen sei dies vor allem auf höhere Zinsaufwendungen sowie negative Währungseffekte.