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Börsenbericht – Neue Woche neues Glück?

Der weiter sinkende Ölpreis stützte die Börsen zum Wochenstart, nachdem der DAX zum Ende der abgelaufenen Börsenwoche mit einem Minus von 1,6 % schloss. Damit summierte sich das Minus auf Wochensicht auf 1 %, womit der dt. Leitindex inzwischen drei schwache Wochen seit Erreichen des Rekordhochs bei 26.618 Punkten verzeichnen musste. Vor allem die jüngsten Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin werden zum Wochenbeginn für Gesprächsstoff sorgen. In Mecklenburg-Vorpommern dürfte die CDU erstmals aus einem Landesparlament geflogen sein – damit steigt der Druck auf Bundeskanzler Friedrich Merz. Stützend wirken die sinkenden Ölpreise, auch wenn die Signale aus dem Nahen Osten widersprüchlich bleiben. Der Iran hatte am Wochenende nach Angaben seines obersten Sicherheitskoordinators die Bereitschaft zur Beendigung des Krieges mit den USA auf Grundlage des im Juni abgeschlossenen Rahmenabkommens signalisiert. Gleichzeitig richtete das Militär wieder Drohungen gegen die USA und ihre Verbündeten. An der Wall Street schloss der Dow Jones 0,18 % leichter, während der S&P 500 0,17 % zulegen konnte. Die Technologiebörse Nasdaq schaffte sogar ein Plus von 0,67 % – die Vorgaben für den heimischen Börsenhandel sind also durchwachsen. 

Volkswagen hat die Ziele für das laufende Jahr aktualisiert. Für das operative Ergebnis geht VW nun davon aus, eine operative Umsatzrendite von bis zu 1 % zu erreichen (bisher: 4,0–5,5 %). Diese Anpassung der Erwartung für das operative Ergebnis wird teilweise durch eine nicht zahlungswirksame Wertberichtigung des im Volkswagen Konzern dem Geschäftssegment Porsche zugeordneten Goodwills in Höhe von rund 6 Mrd. € notwendig.

Aufgrund der Kapitalbeteiligung der Porsche SE an VW in Höhe von rund 31,9 % wird das angepasste Konzernergebnis nach Steuern der Porsche SE maßgeblich von dem der Porsche SE zuzurechnenden At-Equity-Ergebnis und damit von dem Ergebnis nach Steuern auf Ebene des VW-Konzerns beeinflusst. Daher hat auch die Holding ihre Guidance für 2026 korrigiert. Das Konzernergebnis nach Steuern soll nun zwischen –0,5 und +1,5 (zuvor: 1,5–3,5) Mrd. € landen.