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Börsenbericht – Nvidia-Zahlen im Fokus

Die Vorgaben für den DAX sind positiv, vor den heute anstehenden Nvidia-Zahlen halten sich Anleger jedoch bedeckt. Derweil gibt es Neuigkeiten vom Persischen Golf: Offenbar will der Iran die Gespräche mit dem Oman über die Straße von Hormus wieder aufnehmen. Im Zuge dessen gerieten die Ölpreise erneut unter Druck. Zur Wochenmitte dürfte der dt. Leitindex mehr oder weniger auf der Stelle treten. Zuletzt konnte sich der DAX über der runden Marke bei 26.000 Punkten halten. Die Vorgaben der Wall Street sind positiv. Der Dow Jones legte um 0,3 % zu und die Technologiebörse Nasdaq um 0,7 %. Neben den Quartalsergebnissen des KI-Schwergewichts Nvidia steht zur Wochenmitte auch der PCE-Preisindex in den USA an. Dieser macht Angaben zu persönlichem Einkommen und Ausgaben. Der PCE-Preisindex gilt als wichtiges Inflationsmaß und wird gerade von der US-Notenbank Fed genauestens beobachtet. 

Der Gewerbeimmobilienspezialist Aroundtown hat im 1. Halbjahr höhere Finanzierungskosten zu spüren bekommen. Das FFO I sank im Vergleich zum Vorjahr um 4 % auf 143,8 Mio. €. Unter dem Strich brach der Gewinn von 578 Mio. € im Vorjahr auf 218,1 Mio. € ein. Neben höheren Finanzierungskosten fielen die Bewertungsgewinne im abgelaufenen Halbjahr niedriger aus als im Vorjahr. Die Nettomieteinnahmen verharrten in den ersten 6 Monaten auf knapp 591 Mio. €. 

Das Raumfahrtunternehmen SpaceX will im US-Bundesstaat Louisiana einen riesigen neuen Weltraumbahnhof bauen. Das Unternehmen werde rund 100 Mrd. $ in den Standort im Vermilion Parish investieren. Es soll die größte Startanlage des Unternehmens und "der Welt" werden, hieß es vom Bundesstaat. Der Standort soll demnach fünf Startkomplexe umfassen, von denen jeder über zwei Startrampen verfügt. SpaceX schrieb, der Weltraumbahnhof werde das Ziel von "Tausenden Flügen" pro Jahr unterstützen und die kommerzielle Raumfahrt vorantreiben. Der Bau soll demnach 2027 beginnen, erste Starship-Raketen könnten 2029 von dort starten. 

Siemens Energy will seine Sparte Transformation of Industry verselbstständigen. Die künftige Aufstellung solle dem Geschäftsbereich mehr unternehmerische Flexibilität und zusätzliche Möglichkeiten für weiteres Wachstum eröffnen, teilte der Energietechnikkonzern mit. Möglich sind dabei den Angaben zufolge das Hinzuziehen externer Investoren sowie eine Kapitalmarkttransaktion. Siemens Energy will den Bereich entkonsolidieren, aber gleichzeitig eine "wesentliche Minderheitsbeteiligung" behalten. Über eine mögliche Abspaltung der Sparte wird seit Längerem spekuliert.