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Börsenbericht – Ölpreise bleibt Taktgeber

Bei sinkenden Ölpreisen winkt dem DAX ein versöhnlicher Wochenabschluss, womit auch die dreiwöchige Verlustserie beendet werden könnte. Stark gestiegene Ölpreise und der Anstieg der Anleihezinsen sorgten bei Anlegern nach dem Rekord Ende August zuletzt für Zurückhaltung. Zum Wochenschluss kam es zumindest beim Ölpreis zu keiner weiteren Verschärfung. Allerdings sorgten die starken Preisschwankungen an der Wall Street noch für eine uneinheitliche Entwicklung der Leitindizes der Wall Street. Der Dow Jones schloss letztlich 0,31 ‚% leichter, während der S&P 500 mehr oder weniger auf der Stelle trat. Für die Technologiebörse Nasdaq ging es indes 0,03 % minimal nach oben. Nachdem Warnungen eines iranischen Regierungsvertreters, dass die Lage im Nahen Osten weiter eskalieren könnte, die Ölpreise angetrieben hatte, bremsten Medienberichte darüber, dass die USA und der Iran in New York über einen schrittweisen Plan zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus sprechen, den Anstieg. 

Der Scheinwerferhersteller Hella hat einen Nachfolger für den Posten des Finanzchefs gefunden. Jens Grösch übernimmt zum 1. Dezember das Ressort, nachdem der bisherige Amtsinhaber vor zwei Wochen ankündigte, dass er seinen Vertrag nicht verlängert. 

Meta setzte die jüngste Kursrally weiter fort und erklomm zeitweise den höchsten Stand seit über einem Jahr. Zudem näherte sich der Kurs vorübergehend dem Rekordhoch in Höhe von rund 796 $ aus dem Sommer 2025. Allein im September legte der Börsenwert des Facebook-Mutterkonzerns um rund 35 % auf knapp 2 Bill. $ zu. Der Kurs profitierte von einer erfolgreichen Markteinführung des KI-Assistenten Muse.  

Die Aktien von Oracle gaben indes zwischenzeitig einige Punkte ab. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf Insider, dass der Software- und Datenbankkonzern Schritte nternimmt, um sich vor hohen Kosten für ein riesiges Rechenzentrum zu schützen, das derzeit in New Mexico errichtet wird. Das Projekt sei von baulichen Widerständen und behördlichen Rückschlägen geprägt. Oracle habe dem Projektentwickler eine Mitteilung unter Berufung auf "höhere Gewalt" zugestellt, um damit gegebenenfalls Zahlungen aufzuschieben, falls das Rechenzentrum nicht wie geplant im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden könne.