Vor dem Wochenende ist der DAX knapp am Allzeithoch vorbeigeschrammt, behält das Rekordhoch aber fest im Blick. Neben der laufenden Berichtssaison dies- und jenseits des Atlantiks sorgten auch die Entwicklungen im Nahen Osten für gute Stimmung. Hinzu kommt eine positive Entwicklung bei den KI-Aktien. Im Iran-Krieg keimte zuletzt erneut die Hoffnung auf eine Einigung auf. US-Präsident Donald Trump hatte die jüngst geplanten Angriffe abgeblasen und eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern des Iran angekündigt. Angesichts der Aussichten auf eine mögliche Einigung hatte den Ölpreis wieder gen Süden gedrückt. Die Berichtssaison hierzulande konnte zuletzt auch überwiegend positiv überraschen. Auch in dieser Woche steht wieder eine Flut an Quartalszahlen an. Allein aus dem DAX werden rund die Hälfte der Unternehmen ihre Bücher öffnen. An der Wall Street sorgten indes zum Wochenschluss die Ergebnisse von Amazon für gute Stimmung. Die Technologiebörse Nasdaq beendete den Handel mit einem Plus von 0,6 % nachdem der Leitindex nach einem starken Start etwas an Schwung verloren hat. Der S&P 500 schloss 0,7 % fester und der Dow Jones legte um 0,5 % zu.
Der Auto- und Industriezulieferer Stabilus hat detaillierte Quartalszahlen bekannt gegeben, die den zuvor veröffentlichten Eckdaten weitgehend entsprachen.
Für die Aktien von E.on ging es zwischenzeitig nach oben, nachdem das Analysehaus Jefferies die Titel von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft hatten. Zudem wurde das Kursziel angehoben.
Holcim verkauft sein Geschäft auf den Philippinen mehrheitlich an Huaxin Building Materials. Die vereinbarte Transaktion sieht vor, dass der chinesische Baustoffkonzern anfänglich 67,623 % für 527 Mio. $ übernimmt. Holcim kann innerhalb eines Zeitraums von drei bis fünf Jahren seinen verbleibenden Anteil von etwa 31 % veräußern. Dabei ist ein Mindestpreis von 280 Mio. $ garantiert ist.
Der Windturbinenbauer Nordex hat von dem schwedischen Entwickler und Unternehmen für erneuerbare Energien OX2 einen Auftrag über die Lieferung und Errichtung von 11 Turbinen des Typs N175/6.X in Rumänien erhalten.
Der britische Pharmakonzern AstraZeneca und der US-Konkurrent Bristol Myers Squibb haben Insidern zufolge Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss geführt. Damit würde einer der weltweit größten Pharmakonzerne mit einem gemeinsamen Börsenwert von knapp 400 Mrd. $ entstehen. Ob die Gespräche noch andauern, blieb zunächst unklar.