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Börsenbericht – Ruhiger Wochenauftakt

Zum Auftakt der neuen Börsenwoche zeichnen sich am deutschen Aktienmarkt zunächst keine größeren Kursbewegungen ab. Der DAX scheint sich zunächst über der runden Marke von 25.000 Zählern zu halten

Nach dem Rekordhoch von 26.618 Punkten Ende August waren die Aktienkurse in den vergangenen Wochen vor allem wegen der steigenden Ölpreise und deutlich gestiegener Anleiherenditen unter Druck geraten. In der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex zeitweilig bis auf 24.831 Zähler und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende Juli gefallen. Der Euro setzte am Montag seine Talfahrt der vergangenen Wochen indes fort und fiel unter die Marke von 1,12 $. Für Exportunternehmen ist das zwar positiv, doch die politische Unsicherheit bereitet Investoren Sorgen. 

Am deutschen Aktienmarkt könnten zum Wochenauftakt einige Umstufungen bewegen. So rät Goldman Sachs bei den Papieren des Medizintechnikherstellers Carl Zeiss Meditec zum Verkauf.

Morgan Stanley wird für den Reifenhersteller Continental optimistischer und votiert mit "Overweight". Die Berenberg Bank hob die Einstufung für die Anteile des Chemiekonzerns Evonik auf "Hold" von zuvor "Sell". Auf Tradegate fiel der Aktienkurs von Carl Zeiss Meditec vorbörslich deutlich, Continental notierten klar höher, jeweils im Vergleich mit dem Xetra-Schluss.

Für die Titel des Rüstungselektronikherstellers Hensoldt ging es auf Tradegate  hinauf. Händler nannten mögliche Ukraine-Aufträge als Treiber nach dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in dem kriegserschütterten Land.

Das SDAX-Unternehmen Mutares will die Mehrheit seine Beteiligung Lapeyre nach Italien verkaufen.