Die Lage im Nahen Osten ist weiterhin angespannt und die Ölpreise stiegen zuletzt weiter an. Mit den steigenden Energiepreisen wächst auch die Inflationsangst. Hinzu kommen die jüngsten Entwicklungen rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Den insgesamt schwachen Vorgaben kann sich auch der DAX nicht entziehen. Nach einem schwachen Wochenauftakt rutschte der dt. Leitindex zeitweise an seine 100-Tage-Linie heran, die bei 25.230 Punkten verläuft. Mit einem Unterschreiten dieser würde die wichtige runde Marke bei 26.000 Zählern ins Blickfeld rücken. Für weitere Impulse dürfte die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sorgen. Die Warnungen vor den Gefahren der KI, die steigenden Ölpreise und die Entwicklung am Anleihenmarkt setzten auch die US-Leitindizes zum Wochenstart unter Druck. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen kletterte kurzzeitig über 5 %, zum ersten Mal seit 2023. Während der Dow Jones um 0,3 % nachgab, verlor der S&P 500 0,5 %. Die Technologiebörse Nasdaq gab um 0,6 % nach.
Der Kurs von Schott Pharma profitierte von einer positiven Analystenempfehlung. Experten von JP Morgan haben die Bewertung mit "Overweight" aufgenommen. Das Kursziel setzten sie auf 27,10 €.
Die CEWE Stiftung hat einen Aktienrückkauf beschlossen. Der Fotodienstleister will bis zum 16. April 2027 eigene Aktien im Volumen von bis zu 18 Mio. € zurückkaufen. Das entspricht einem Anteil von rund 2,0 % des Grundkapitals der Gesellschaft.
Der französische Versicherer Axa will seinen Gewinn in den kommenden Jahren stärker nach oben treiben. Dazu setzt CEO Thomas Buberl auch auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Höhere Gewinne, Dividenden und Aktienrückkäufe sind dem Management wichtiger als die mögliche Übernahme anderer Unternehmen. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 2026 und 2029 im Jahresschnitt um 7 bis 9 % wachsen. Das ist jeweils ein Prozentpunkt mehr als im bisherigen Mittelfristplan.