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Börsenbericht – Zwischen hoffen und bangen

Nachdem es dem DAX zum Wochenschluss gelungen war, die dreiwöchige Verlustserie zu beenden, gelang auch ein leicht positiver Start in die neue Handelswoche. Dennoch war der Weg für den dt. Leitindex zur 26.000 Punkte-Marke zuletzt noch ein gutes Stück. Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten bleibt die Stimmung daher angespannt. Zum Wochenende gaben die Ölpreise im Zuge eines Entspannungssignals nach und sorgte für Gewinne bei den US-Leitindizes. Der Dow Jones schloss 0,93 % fester, während der S&P 500 0,51 % zulegen konnte. Der Technologieindex Nasdaq 100 konnte um 0,42 % gen Norden klettern. Die Unsicherheiten nahmen zum Wochenstart aber wieder zu: Medienberichten zufolge hat der Iran den USA einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vorgelegt. Dieses hat US-Präsident Donald Trump jedoch zurückgewiesen. Dem Plan zufolge könne die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut der "New York Times" und der "Financial Times". 

Die Papiere von Microsoft stiegen zeitweise auf den höchsten Stand seit November 2025. Der Softwarekonzern hatte neue Funktionen für seinen KI-Assistenten Copilot angekündigt.

Dürr hat ein Schuldscheindarlehen mit einem Volumen von 200 Mio. € begeben. Der Erlös aus der Emission wird Konzernangaben zufolge zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung verwendet. Die Nachfrage der Investoren nach dem Schuldscheindarlehen sei "sehr hoch" gewesen, sodass man mit dem Erlös das obere Ende des angestrebten Platzierungsvolumens erreichen konnte, hieß es. Der Betrag verteilt sich auf unterschiedliche Tranchen mit Laufzeiten von 4, 6, 7 und 8 Jahren sowie fester und variabler Verzinsung.