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DAX auf Wochensicht stabil

Gemischte Vorgaben von der Wall Street

Nachdem sich der dt. Leitindex seit Wochenbeginn solide um die Marke von 15.500 Punkten hielt, dürfte die Erholung an den asiatischen Börsen dem DAX zu Wochenschluss Unterstützung bieten. Dort sorgten Medienberichte, dass der chinesische Immobilienentwickler Evergrande eine fällige Anleihezinszahlung über 83,5 Mio. $ an einen Treuhänder überwiesen habe, für Erleochterung an den Börsen. Von der Wall Street erhielt der DAX indes gemischte Vorgaben. Während enttäuschende Geschäftszahlen von IBM den Dow Jones ausbremsten, konnte Tesla mit seinen jüngsten Quartalszahlen die Technologiebörse Nasdaq anschieben. Im Tagesverlauf trat der Dow Jones insgesamt bei 35.603 Zählern mehr oder weniger auf der Stelle. Der S&P 500 verbuchte ein leichtes Plus von 0,3 % und die Nasdaq konnte einen Anstieg von 0,6 % auf 15.215 Punkten verbuchen. 

Snap verfehlte mit seinen Quartalszahlen die Markterwartungen und die Anleger schickten die Aktie vorübergehend auf Talfahrt. Der Snap-Chat-Anbieter war das erste Social-Media-Unternehmen welches in der laufenden Berichtssaison Einblick in seine Bücher gewährte. 

Inmitten des anhaltenden Chipmangels verdiente der Halbleiter-Riese Intel deutlich mehr. Im abgelaufenen Quartal sprang der Umsatz um 5 % auf 19,2 Mrd. $ an. Unterm Strich verbuchte der Konzern einen Gewinn von 6,8 Mrd. $ – ein Plus von 60 %. 

Im 3. Quartal konnte der französische Kosmetikkonzern L'Oreal sein Wachtum weiter fortsetzen. Die anhaltende Erholung steigerte den Umsatz um 13,6 % auf knapp 8 Mrd. €. Vor allem der nordamerikanische und der chinesische Markt zeigten sich hier besonders robust. Mit den Zahlen konnte der Konzern die Erwartungen übertreffen und die Titel legten zeitweise zu.

Leichte Kursverluste musste indes die Google-Mutter Alphabet hinnehmen. Nach Kritik von Softwareentwicklern und Politikern senkt die Online-Suchmaschine die Abgabe für Abonnements. Bisher mussten App-Entwickler 30 % vom Abo-Preis an Google abtreten, bevor die Abgaben nach einem Jahr auf 15 % sanken. Nun sollen es von Anfag an 15 % sein. 

 

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