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DAX kaum verändert

Rückenwind von der Wall Street

Der dt. Leitindex konnte zuletzt sein bisheriges Niveau verteidigen und hielt sich weiter über 15.600 Punkten. Rückenwind erhält der DAX derweil erneut von der Wall Street, wo teilweise neue Höchststände erreichten, bevor etwas Schwung verloren ging. Der Dow Jones schloss mit einem leichten Plus bei 34.292 Zählern. Der S&P 500 legte auf 4.291 Punkte zu und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 kletterte auf 14.528 Zähler.

In den USA rückten zuletzt die Bankentitel in den Fokus der Anleger. Die Finanzinstitute wollen nach bestandenem Stresstest wieder mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. So plant Morgan Stanley die Quartalsdividende auf 0,70 $ zu verdoppeln. Zudem sollen bis zu 12 Mrd. $ für Aktienrückkäufe verwendet werden.

Im US-Streit um mögliche Bußgelder im Dieselgate-Skandal hat der Wolfsburger Autokonzern VW eine Niederlage hinnehmen müssen. Das Oberste Gericht in Ohio entschied, dass der Bundesstaat Sanktionen wegen systematischer Abgasmanipulation verfolgen kann. VW teilte bereits mit den Fall vor den US Supreme Court zu bringen. 

Die EU-Kommission will die geplante Übernahme der spanischen Fluggesellschaft Air Europa durch die britische Airways-Mutter IAG prüfen. Als Grund nannte die Behörde die Befürchtung, dass ein Zusammenschluss den Wettbewerb einschränken könnte. Bis zum 5. November will die Kommission eine finale Entscheidung treffen. 

Das Bundeskartellamt hat der Fusion der beiden DAX-Konzerne Dt. Wohnen und Vonovia grünes Licht gegeben. "Die gemeinsamen Marktanteile der Unternehmen rechtfertigen keine wettbewerbsrechtliche Untersagung", so Kartellamtspräsident Andreas Mundt. 

Das Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac rechnet in den kommenden Tagen mit den finalen Ergebnissen der zulassungsrelevanten Studienphase. "Es wird nicht länger als eine Woche oder zehn Tage dauern. Wir rechnen kurzfristig mit den Ergebnissen", so CEO Franz-Werner Haas.

Der Batteriehersteller Varta hat den Produktionsstandort im schwäbischen Nördlinen ausgebaut. In der Fabrik sollen nun leistungsstarke Lithium-Ionen-Zellen unter anderem für Fitnessuhren hergestellt werden. 

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