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DAX mit Gewinnen

Gute Vorgaben von der Wall Street

Dank guter Vorgaben von der Wall Street startete der dt. Leitindex mit Gewinnen in die verkürzte Handelswoche. In der Osterwoche kletterte der DAX mit 15.737 Punkten auf den höchsten Stand seit Januar 2022. Zuletzt sorgten verbesserte deutsche Fundamentaldaten, wie die Auftragseingänge und die Industrieproduktion, für Rückenwind. Frische Impulse könnte zudem die diese Woche einsetzende Berichtssaison in den USA für das vergangene Quartal. Zum Wochenende wurden die Arbeitsmarktdaten aus den USA vorgelegt. Demnach ging die Arbeitslosenquote weiter zurück und das Lohnwachstum beschleunigte sich. Am Ostermontag wurde an der Wall Street bereits wieder gehandelt. Die aufgekommenen Zinssorgen infolge der starken Arbeitsmarktdaten konnten die Leitindizes bereits wieder abschütteln. Der Dow Jones schloss 0,3 % fester bei 33.586 Punkten. Der S&P 500 legte 0,1 % auf 4.109 Zähler zu. Die Technologiebörse Nasdaq trat hingegen bei 12.084 Punkten auf der Stelle. 

Die VW-Tochter Audi baut ihr Netz mit Hochgeschwindigkeits-Ladestationen in Deutschland aus. Mit der Eröffnung einer Station mit vier Ladepunkten in Berlin hat der Hersteller aus Ingolstadt den Regelbetrieb in Deutschland aufgenommen. An den Stationen können nicht nur Fahrzeuge von Audi geladen werden, sondern alle E-Autos, die über eine entsprechende Schnelllade-Buchse (DC) verfügen.

Der Pharma-Wirkstoffforscher Evotec hat nach dem Cyberangriff ein Update bekanntgegeben. Obwohl die Systeme aktuell nicht mit dem Netz verbunden seien, sei die Geschäftskontinuität an allen globalen Standorten aufrechterhalten worden, teilte das Unternehmen mit. Gemeinsam mit externen IT- und anderen Experten werde eine forensische Untersuchung zum Umfang und potenziellen Auswirkungen durchgeführt.

Als Reaktion auf die hohen Energiepreise in Deutschland schließt Wacker Chemie eine Verlagerung von Investitionsvorhaben in die USA nicht aus. Eine Umsetzung bereits bestehender Anlagen mache keinen Sinn, sagte Vorstandschef Christian Hartel in einem Interview. "Aber wenn es um Erweiterungen und den Aufbau zusätzlicher Kapazitäten geht, ist das Förderschema in den USA heute bedeutend einfacher."