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DAX schwankend

Nasdaq weiter auf Rekordjagd

Die neue Delta-Variante des Coronavirus rückte zuletzt immer stärker in den Fokus der Anleger. Die derzeitige Mischung aus Optimismus über den Impffortschritt und die sich erholende Wirtschaft und Zurückhaltung angesichts der Mutation, ließen den DAX zuletzt zwischen knapp 15.540 und 15.670 Punkten schwanken. An der Wall Street hingegen waren allen voran die Technologieaktien erneut gefragt. Die Technologiebörse Nasdaq erklomm im Handelsverlauf ein weiteres Rekordhoch. Der Composite-Index legte bis auf 14.530 Zähler zu und auch der Auswahlindex Nasdaq 100 kletterte bis auf 14.524 Punkte. Der Dow Jones hingegen schloss 0,44 % leichter. Der S&P 500, welcher sowohl Standard- als auch Technologiewerte enthält, erklomm im Handelsverlauf mit 4.292 Zählern ebenfalls eine neue Bestmarke. 

Allen voran die Papiere von Facebook waren zwischenzeitig sehr gefragt. Neben einem neuen Rekordhoch sprang der Börsenwert des Konzerns erstmals über die MArke von 1 Bill. $. Grund für den Kurssprung war vor allem eine abgewiesene Kartellbeschwerde der US-Wettbewerbsbehörde FTC. Damit verschwand die Sorge, Facebook müsse sich von Instagram und WhatsApp trennen.

Die Coronasorgen setzten hierzulande vor allem die Reiseaktien erneut unter Druck. Allen voran die Titel der Fluggesellschaft Lufthansa und die des Flughafenbetreibers Fraport schwächelten zeitweise deutlich.

Das Bundeskartellamt hat der Fusion der beiden DAX-Konzerne Dt. Wohnen und Vonovia grünes Licht gegeben. "Die gemeinsamen Marktanteile der Unternehmen rechtfertigen keine wettbewerbsrechtliche Untersagung", so Kartellamtspräsident Andreas Mundt. 

Das Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac rechnet in den kommenden Tagen mit den finalen Ergebnissen der zulassungsrelevanten Studienphase. "Es wird nicht länger als eine Woche oder zehn Tage dauern. Wir rechnen kurzfristig mit den Ergebnissen", so CEO Franz-Werner Haas.

Der Batteriehersteller Varta hat den Produktionsstandort im schwäbischen Nördlinen ausgebaut. In der Fabrik sollen nun leistungsstarke Lithium-Ionen-Zellen unter anderem für Fitnessuhren hergestellt werden. 

Insidern zufolge will die US-Fluggesellschaft United Airlines sowohl bei Airbus als auch beim Konkurrenten Boeing mehr als 200 Mittelstreckenjets kaufen. 

In den USA hat sich Johnson & Johnson in der Opioid-Krise auf einen Vergleich einigen. Die Einigung über die Zahlung von 263 Mio. $, um den Streit in New York beizulegen, entspricht dem Angeot des Unternehmens, weltweit die Klagen für 5 Mrd. $ beizulegen.

 

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