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DAX stabil

Rückenwind von der Wall Street

Zu Wochenschluss musste der dt. Leitindex zunächst leidhte Veruste hinnehmen, konnte sich aber über der Marke von 15.500 Punkten halten. Mit dem Anstieg darüber, verbesserte sich zuletzt die Chance auf weitere Kursgewinne. Bisher halten sich Anleger jedoch eher bedeckt. Dabei sorgen sinkende Inzidenzen und die Impf-Fortschritte für positive Stimmung. Den Nürnberger GfK-Marktforschern zufolge hat sie Verbtaucherstimmung im Juni den höchsten Stand seit mehr als 10 Jahren erreicht. An den US-Börsen erreichten der S&P 500 sowie die Technologiebörse Nasdaq neue Bestmarken. Während der Dow Jones um 1,0 % auf 34.197 Punkte zulegte, kletterte der S&P 500 auf 4.266 Zähler. Der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq legte auf 14.370 Punkte zu. Grund für die gute Stimmung war ein Tweet von US-Präsident Joe Biden. "Wir haben einen Deal" twitterte der Präsident. Nach Gesprächen mit einer Gruppe demokratischer und republikanischer Senatoren scheint es zu einer Einigung um das billionenschwere Infrastrukturpaket gekommen zu sein. 

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Produkten aus dem Baumarkt haben Hornbach Holding ein Umsatzplus von 6,4 % auf 1,68 Mrd. € im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres beschert. Das Ebit hingegen fiel um 2,5 % zurück.

Der Online-Fahrradhändler Bike24 konnte beim Börsendebüt leicht zulegen. Der erste Kurs lag mit 15,30 € leicht über dem Ausgabepreis von 15,00 €. Damit beläuft sich das Emissionsvolumen auf 322 Mio. €, wovon 100 Mio. € dem Unternehmen selbst zufließen. Mit den Einnahmen will das Unternehmen die Expansion in weitere europäische Länder finanzieren.  

Nach Aufhebung der Corona-Beschränkungen konnte der Adidas-Konkurrent Nike die Markterwartungen im vergangenen Quartal übertreffen. Der Umsatz in Nordamerika sprang um 141 % an. Weltweit haben sich die Erlöse mit 12,3 Mrd. $ beinahe verdoppelt. Nach einem Verlust im Vorjahr verdiente der Konzern unterm Strich 1,5 Mrd. $. 

Der Softwareriese Microsoft hat, nach 6 Jahren, eine neue Generation seines Betriebssystems vorgestellt. Neben Neuerungen bei Microsoft Teams wird auch das hauseigene Spiele-Abo Game Pass eingebaut. In der Pandemie profitierte der Konzern von einer steigenden Nachfrage nach Videokonferenzen und Computer-Spielen.

Die US-Notenbank Fed hält es, angescihts der aktuell starken finanziellen Marktlage, nicht mehr für nötig, dass Großbanken ihr Geld zusammenhalten. Experten rechnen nun mit einer Reihe von Dividendenanhebungen sowie Aktienrückkäufen. Titel wie Goldman Sachs legten im Zuge der Mitteilung zu.

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