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DAX stabil

Gemischte Vorgaben von der Wall Street

Zwar konnte sich der dt. Leitindex zu Wochenbeginn noch nicht für eine klare Richtung entscheiden, dennoch hielt sich der DAX weiterhin um die Marke von 15.500 Zählern. Zum Wochenende hatte sich der DAX kurzzeitig über sein zuletzt erreichtes Hoch bei 15.599 Punkten hinausgewagt, beendete den Handel jedoch darunter. Von der Wall Street erhielt der dt. Leitindex indes verhaltene Vorgaben. Der Dow Jones und der S&P 500 konnten vorübergehend neue Bestmarken aufstellen, schlossen jedoch mit leichten Verlusten. Letztlich beendete der Dow Jones den Handel mit einem leichten Plus von 0,2 % wohingegen der S&P 500 0,1 % tiefer schloss. Die Quartalszahlen von Intel und Snap drückten die Stimmng an der Technologiebörse Nasdaq, die 0,9 % auf 15.355 Zähler nachgab. Im Laufe der Woche werden unter anderem die Technologieriesen Microsoft, Facebook, Apple und Alphabet ihre Quartalszahlen vor. 

Im 3. Quartal profitierte die britische Großbank HSBC von einer deutlich besseren Lage bei faulen Krediten. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern legte um 36 % auf 6 Mrd. $ zu, teilte die Bank mit. Der Kurs konnte daraufhin leichte Gewinne verbuchen.

Die Verhandlungen zwischen der italienischen Regierung und der Unicredit über den Verkauf der Monte dei Paschi di Siena sind offiziell gescheitert. Trotz Bemühungen von beiden Seiten würden die Verhandlungen nicht fortgeführt, hieß es in einer Stellungnahme. 

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat erstmalig die Sicherheit und Wirksamkeit des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech und Pfizer für Kinder bewertet und festgestellt, dass die Vorteile die Risiken überwiegen. Zudem wurden Daten von Pfizer veröffenlticht, wonach das Vakzin bei einer klinischen Studie mit 5–11-jährigen eine 90,7 %ige Wirksamkeit aufwies. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, dass der Impfstoff für Kinder genehmigt wird. Mit einer Zulassungsempfehlung wird am Dienstag gerechnet.

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