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DAX testet erneut 15.500 Punkte-Marke

Feiertag an der Wall Street

Der dt. Leitindex rutscht zu Wochenbeginn leicht unter die Marke von 15.500 Punkten, bleibt aber in Reichweite des Rekordhochs. Mit den aktuellen Verbraucherpreisen für den Monat Mai rücken einmal mehr die Inflationssorgen in den Fokus der Anleger. Zwar konnten die Notenbanken die wachsende Furcht zuletzt dämpfen, es bleibt jedoch derzeit das beherrschende Thema. Der starke Anstieg der Rohstoffpreise hat zudem das Wachstum der chinesischen Industrie im April überraschend gebremst. Der Einkaufsmanagerindex sank um 0,1 %. Das Barometer signalisiert mit einem Wert von 51 Punkten dennoch weiter Wachstum. Von der Wall Street erhält der DAX keine Vorgaben, da in den USA die Börsen aufgrund eines Feiertags geschlossen bleiben. 

Einem Medienbericht zufolge hat die US-Notenbabk Fed bei ihrer jährlichen Bewertung festgestellt, dass die Dt. Bank beim Risikomanagement und Compliance weiterhin Mängel aufweise. Demnach seien Sanktionen, einschließlich hoher Geldstrafen möglich. Die Dt. Bank wollte sich bisher nicht zu den Vorwürfen äußern. 

Der wegen Bilanzfälschungsvorwürfen in die Kritik geratene Leasing-Anbieter Grenke hat im 1. Quartal die Pandemieauswirkungen zu spüren bekommen. Das Neugeschäft bei Leasing und Factoring brach um 39 % ein. Und auch der Gewinn fuhr um 18 % gen Süden. 

Intel-Chef Pat Gelsinger warnt vor lang anhaltenden Lieferengpässen bei Halbleitern. Demnach könne es mehrere Jahre dauern, um Lösungen für Knappheiten bei der uftragsfertigung, einzelnen Komponwnten und Schichtträgern zu finden, so Gelsinger. 

Medienberichten zufolge muss der US-Flugzeugbauer Boeing bei der Behebung der Produktionsmängel beim Langstreckenjet 787 Dreamliner einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Die Auslieferungen seien demnach gestoppt worden. Grund seien Fragen der US-Luftfahrtbehörde FAA zu den Problemlösungen.

Der Immobilienkonzern Adler Group ist positiv ins Geschäftsjahr 2021 gestartet. Die Nettomieteinnahmen stiegen von 27,9 Mio. € auf 84,3 Mio. €. Das FFO I hat sich mit 32,3 (11,5) Mio. € mehr als verdoppelt. Für das Gesamtjahr hat der Konzern den Ausblick bestätigt und avisiert Nettomieteinnahmen von 325 bis 339 Mio. €. Zudem wird ein FFO I in der Bandbreite von 127 und 133 Mio. € angepeilt.

Der SAP-Konkurrent Salesforce profitierte auch zwischen Februar und April vom anhaltenden Trend zum Homeoffice. Der Umsatz fuhr um 23 % vor, während der Gewinn sogar von 99 Mio. $ auf 469 Mio. $ kletterte. Zudem hob der Konzern seine Umsatzprognose für das laufende Jahr an. 

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