Boen.jpg

Anleger halten sich zurück

Nasdaq mit weiterem Rekord

Die Kursgewinne vom Morgen hat der dt. Leitindex beinahe völlig wieder abgegeben. Dennoch hielt sich der DAX zuletzt weiterhin über 15.800 Punkten. Auch hierzulande haben Anleger die anstehenden offiziellen Arbeitsmarktdaten aus den USA im Blick. An der Wall Street setzte sich die Rekordjagd nach einem Tag Verschnaufspause erneut fort – zumindest bei den Tech-Werten. Während der Dow Jones 0,1 % einbüßte und der S&P 500 bei 4.524 Punkten mehr oder weniger auf der Stelle trat, schoben Kursgewinne der Konzerngiganten Alphabet und Apple die Nasdaq an. Der Composite-Index der Technologiebörse schloss mit 15.309 Zählern und stellte damit eine neue Bestmarke auf. Schwache Arbeitsmarktdaten der privaten Agentur ADP entflammten erneut die Spekulationen, dass die Fed ihre ultralockere Geldpolitik vorerst fortführt. 

Eine Kurszielanhebung trieb zuletzt den Kurs des Online-Essenslieferanten Delivery Hero an. Die zuletzt kritisch beäugten Investitionen seien ein Segen und keine Bremse hieß es von Seiten des Analysten der Bank of America.

Die Dt. Post wird in den Index Stoxx Europe 50 aufgenommen. Der Bonner DAX-Konzern ersetzt dort die Titel der britischen National Grid.

FlatexDegiro hat mit einem Aktiensplit im Verhältnis 1:4 den Preis der Aktien entsprechend geviertelt. Finanzchef Muhamad Chahrour: "Ein niedrigerer Aktienkurs ermöglicht es mehr Anlegern, die Aktie zu handeln und die Liquidität weiter zu erhöhen, was positiv für die angestrebte Aufnahme in den MDAX ist."

Der Corona-Impfstoffentwickler Moderna hat bei der US-Arzneimittelbehörde FDA erste Daten für die geplante Auffrischungsimpfung eingereicht. an die europäische Behörde EMA sollen die Daten in den kommenden Tagen übermittelt werden, hieß es von Unternehmensseite.

Der Wolfsburger Autobauer VW hat in den USA eine Einigung über 42 Mio. $ in dem Fall möglicherweise gefährlicher Airbags mit dem Hersteller Takata erzielt. Insgesamt waren 1,35 Mio. Fahrzeuge betroffen. Zuvor hatten bereits 7 weitere Automobilhersteller Einigungen mit Takata erzielt.

Tesla leidet, wie alle Autobauer, unter den anhaltenden Lieferengpässen in der Chipindustie. So twitterte Tesla-Chef Elon Musk, dass die Auslieferung des Roadster-Modells ins Jahr 2023 verschoben wird. Ursprünglich sollte das Modell 2022 vom Band rollen.

Medienberichten zufolge bereitet das US-Justizministerium eine weitere Klage gegen die Alphabet-Tochter Google vor. Grund sei hier das Geschäft mit der digitalen Werbung, hieß es von mit der Angelegenheit betrauten Personen.

 

Suche