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DAX weiter auf hohem Niveau

gemischte Vorgaben von der Wall Street

Der dt. Leitindex ist solide in die neue Börsenwoche gestartet und behauptete sich zuletzt weiter auf hohem Niveau. Von der Wall Street erhielt der DAX indes gemischte Vorgaben. Während der Dow Jones und der S&P 500 einige Punkte einbüßten konnte sich die Technologiebörse Nasdaq etwas erholen. Der US-Leitindex verlor 0,3 % und der marktbreite S&P 500 setzte leicht auf 4.432 Punkte zurück. Der Auswahlindex Nasdaq 100 konnte indes 0,2 % zulegen. 

Ein neues Rekordhoch erklomm das Biotech-Unternehmen BioNTech. In der Spitze ging es zeitweise um 15 % nach oben. Der Coronaimpfstoffhersteller konnte mit besser als erwarteten Quartalszahlen punkten. Von der Euphorie profitierte auch Moderna. Der Kurs des Biotech-Konzerns erklomm ebenfalls ein neues Rekordhoch.

Im dritten US-Berufungsverfahren musste der Chemie- und Pharmakonzern Bayer eine Schlappe im Streit um die angeblichen Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat hinnehmen. 

Der Immobilienkonzern Alstria Office profitierte im 1. Halbjahr von höheren Mieteinnahmen und niedrigeren Grundstücksbetriebskosten. Während der Umsatz um 3,2 % zulegte kletterte das Konzernergebnis auf 53,6 Mio. €. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Verlust in der Bilanz.

Höhere Ertragssteuern haben den Gewinn des Kochboxenherstellers HelloFresh gedrückt. Im Vergleich zum Vorjahr setzte der Überschuss im 2. Quartal um rund ein Viertel auf 84 Mio. € zurück. Während das Unternehmen bereits seine Umsatzprognose angehoben hat, musste angesichts höherer Investitionen in weiteres Wachstum die Guidance für die Profitabilität reduziert werden.

Medienberichten zufolge haben sich Altaktionäre aus der Zeit vor dem Börsengang des Onine-Autohändlerhändlers Auto1 von einem Aktienpaket getrennt. Gut 2 Mio. Tite seien verkauft worden. Angesichts dessen geriet der Kurs des Unternehmens vorübergehend unter Druck.

Für rund 700 Mio. € will der US-Finanzinvestor Carlyle den Bahntechnik-Spezialisten Schaltbau übernehmen. Carlyle hält bereits 69 % der Anteile und bietet 53,50 € je Schaltbau-Aktie. 

Die weltweit anziehende Konjunktur sowie steigende Ölpreise haben den Gewinn von Saudi Aramco auf 25,5 Mrd. $ steigen lassen. Damit hst sich der Überschuss beinahe vervierfacht. 

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