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DAX weitet Verluste aus

Schwacher September

Nach den erlittenen Verlusten vom Vortag zeigte sich der dt. Leitindex auch am letzten Handelstag der Woche zuletzt angeschlagen. Zwischenzeitig näherte sich der DAX der wichtigen Marke von 15.000 Punkten. Insgesamt machte der September als schwacher Börsenmonat seinem Ruf alle Ehre, denn der DAX büßte auf Monatssicht 3,6 % ein. Die wieder aufgeflammten Spekulationen über eine raschere Straffung der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank sowie die anhaltenden Unsicherheiten um die Anhebung der US-Schuldengrenze, um einen Government Shutdown noch zu verhindern, belasteten auch die Wall Street. Zudem drückte ein überraschender Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe die US-Leitindizes. Der Dow Jones schloss zuletzt rund 1,6 % schwächer und der S&P 500 verlor 1,2 %. Die Technologiebörse Nasdaq verbuchte indes ein Minus von 0,4 % auf 14.448 Zähler. 

Das Biotech-Unternehmen BioNTech startet mit seinem Mittel BNT122 in eine klinische Phase 2 Studie. Das Medikament, welches wie der COVID-19-Impfstoff auf mRNA-Technologie basiert, soll bei der Therapie von Darmkrebs zum Einsatz kommen. Für den Konzern ist es die 2. Krebsimmuntherapie, welche die zweite von drei Phasen der klinischen Studien erreicht hat. Die Aktie musste zuletzt dennoch leichte Verluste hinnehmen. 

Auf einer virtuell stattfindenden außerordentlichen Hauptversammlung sollen die Aktionäre von Daimler heute über die geplante Aufspaltung des Konzerns abstimmen. Der Konzern will das Lkw- und Busgeschäft von Daimler Trucks lösen und bis Weihnachten eigenständig an die Börse bringen.

Aufgelöste Rückstellungen sowie Preiserhöhungen bei Neu- und Gebrauchtwagen haben den Automobilkonzern BMW veranlasst seinen Ausblick für das Gesamtjahr anzuheben. Bereits zum 2. Mal zeigte sich das Management uversichtlicher und erwartet nun eine operative Gewinnspanne von 9,5 bis 10,5 %. Bisher wurden 7–9 % in Aussicht gestellt. 

Der geplante Milliardenzukauf von Zoom ist gescheitert. Die Aktionäre des Unternehmens Five9, welches Zoom übernehmen wollte, lehnten die Übernahme ab. Bereits vergangene Woche hatte die US-Regierung angekündigt, das Vorhaben zu prüfen, da Fragen zu Risiken der nationalen Sicherhiet aufkamen. Mit dem Deal wollte sich Zoom im Call-Center-Geschäft etablieren.

 

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