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DAX zu Wochenschluss stabil

Keine Überraschungen von EZB-Sitzung

Während an der Wall Street der Dow Jones beinahe unverändert mit 34.466 Punkten den Handelstag beendete, erklomm der S&P 500 im Handelsverlauf ein neues Rekordhoch bei 4.249 Zählern, bevor er bei 4.239 Punkten schloss. Der Auswahlindex Nasdaq 100 der Technologiebörse schloss sogar mit einem Plus von 1,05 %. Damit brachten auch die im Vergleich zum Vormonat auf 5 % gestiegenen Verbraucherpreise, die Börsen nicht aus dem Tritt. Anleger richten ihre Aufmerksamkeit auf die in der kommenden Woche anstehenden Fed-Sitzung. Auch der dt. Leitindex hat kaum auf die Daten reagiert und pendelte weiterhin um die Marke von 15.600 Punkten. Die Sitzung der Europäischen Zentralbank brachte indes keine Überraschungen. Auch vor dem Hintergrund beginnender wirtschaftlicher Entspannungen hält die EZB vorerst weiter an ihrer lockeren Geldpolitik fest. "Mit der Fortsetzung der Anleihenkaufprogramme und der Beibehaltung extrem niedriger Zinsen hat die EZB der Ausstiegsdebatte erneut eine Absage erteilt. Die Diskussion über nötige Korrekturen der Geldpolitik wird in den kommenden Sitzungen jedoch mit Sicherheit auf Wiedervorlage sein."

Die Aktie des Tübinger Impfstoffherstellers CureVac geriet zuletzt unter Druck. Grund hierfür war ein Medienbericht, wonach Gesundheitsminister Spahn das Vakzin des Konzerns nicht mehr für die laufende Impfkampagne einplant. 

Im DAX konnte der Kurs der Dt. Telekom auf den höchsten Stand seit 4 Jahren zulegen. Vor allem die wachstumsstarke US-Tochter T-Mobile US überzeugt die Börse und die Analysten.

Ein Hackerangriff belastete den Kurs des US-Computerspielanbieters Electronic Arts (EA). Unternehmensangaben zufolge erbeuteten die Hacker unter anderem Programmteile des Fußball-Spiels "Fifa 21". Kundendaten seien jedoch nicht gestohlen worden. 

Der weltweit führende Streaming-Anbieter Netflix steigt ins Merchandising-Geschäft ein und eröffnete einen Online-Shop für Fanartikel. Angesichts der Popularität von Serien wie "Stranger Things" wurde schon länger über einen solchen Schritt spekuliert. Netflix-Chef Reed Hastings hatte bereits seit längerem Interesse an dem Bereich und auch an weiterführenden Projekten wie Themenparks bekundet – dies allerdings eher als langfristige Planung.

Der Wolfsburger Autokonzern VW geht davon aus, dass der weltweite Engpass weiterhin anhalten wird. "Im Moment sind wir am tiefsten Punkt angekommen. Wir stehen vor den härtesten sechs Wochen", so Einkaufschef Murat Aksel. "Im dritten Quartal sollten wir das Schlimmste hinter uns haben. Dann dürfte die Pipeline besser gefüllt sein."  Dennoch fehlen weltweit rund 10 % der Chips, da nicht genug produziert wird. 

Eine Prognoseanhebung schob zuletzt den Kurs von Aixtron an. Kurzfristig eingegangene Großaufträge lassen den LED- und Chipindustrieausrüster optimistischer auf das laufende Jahr blicken. Auch für den Rest des Jahres sei mit einer anhaltend starken Kundennachfage zu rechnen, hieß es von Unternehmensseite. 

Der durch heftige Kursschwankungen in die Schlagzeilen geratene US-Videospielhändler GameStop hat zwei frühere Amazon-Manager als Vorstands- und Finanzchef verpflichtet. Zudem berichtete das Unternehmen, dass der Umsatz im vergangenen Quartal gestiegen und der Verlust verringert werden konnte. 

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