New York – Nach der milliardenschweren Übernahme von Warner Bros durch Paramount Skydance wird der fusionierte Medienkonzern künftig unter dem Namen Skydance firmieren. Dies gab Konzernchef David Ellison bekannt. So sollten die eigenständigen Identitäten der traditionsreichen Filmstudios Paramount und Warner Bros bewahrt werden. "Wir wollten einen Namen, der dem fusionierten Unternehmen eine eigene Identität gibt", erläuterte Ellison. Paramount und Warner Bros könnten so jeweils im Rampenlicht bleiben.
Ein US-Richter hatte in der vergangenen Woche erst den Weg für den Zusammenschluss endgültig freigemacht und damit eine monatelange Hängepartie beendet. Zuvor hatte sich das Unternehmen mit zwölf US-Bundesstaaten geeinigt, die gegen die Fusion geklagt hatten. Sie hatten befürchtet, dass der neue Mediengigant die Preise für Filme und Fernsehserien in die Höhe treiben könnte. Die Führung des Konzerns steht derweil vor der Herausforderung, Einsparungen von 6 Mrd. $ umzusetzen und einen gemeinsamen Schuldenberg von rund 80 Mrd. $ zu verwalten.
Auch wenn die Fusion nun in trockenen Tüchern ist, liegen vor dem Konzern noch jede Menge Herausforderungen. Der ES hatte hier entsprechend bereits frühzeitig zu Gewinnmitnahmen geraten; (B).