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Handel mit Coinbase ausgesetzt

Technische Fehler bei Kryptowährungs-Plattform

Der Börsenhype um die Kryptowährungs-Plattform Coinbase hat an der Frankfurter Börse ein vorzeitiges Ende gefunden. Der Handel mit den Aktien werde auf Xetra und an der Frankfurter Wertpapierbörse per Freitag (23. April) eingestellt, teilte die Deutsche Börse mit. Der Grund hierfür sei technischer Natur – ein spezieller Code für die Titel sei falsch angegeben worden. Damit der Handel wieder aufgenommen werde könne, müsse Coinbase einen neuen Code beantragen, hieß es.

Die Coinbase-Aktien hatten zuletzt einen furiosen Börsenstart an der US-Technologiebörse Nasdaq hingelegt. Der größte Handelsplatz für Kryptowährungen in den USA ist derzeit knapp 63 Mrd. $ schwer. Seit dem Börsengang wurden an der Frankfurter Börse und auf Xetra nach Angaben der Deutschen Börse Coinbase-Aktien im Wert von knapp 100 Mio. € gehandelt.

Für jedes Wertpapier muss ein sogenannter LEI-Code, ein individueller 20-stelliger Code mit Stammdaten, zur Identifizierung des Unternehmens vorliegen. Dieser ist auch Voraussetzung für den Handel in Europa. Bei der Handelsaufnahme von Coinbase sei ein LEI-Code verwendet worden, der nicht der Gesellschaft zuzuordnen sei, die in der vergangenen Woche an der Börse eingeführt wurde, teilte die Dt. Börse mit. "Der einzige Weg, um Coinbase wieder in den Handel aufnehmen zu können, ist die Beantragung einer LEI durch den Emittenten."

Bei Coinbase bleibt man weiter auf Abstand; (B).

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