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Ist das die Jahresendrally?

DAX auch an Tag 3 leicht im Plus

Auch zur Wochenmitte zeigt sich der deutsche Leitindex positiv gestimmt und dürfte sogar die 15.800 Punkte-Marke überschreiten. Vor allem aus den USA und Asien bekommt der DAX deutlichen Rückenwind. An der Wall Street zogen die Indizes bis zum Handelsschluss am Abend an, vor allem Technologiewerte legten erneut kräftig zu. Der US-Standardwerteindex Dow Jones schloss 1,4 % höher bei 35.719 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte 3,0 % auf 15.686 Punkte vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 2,1 % auf 4686 Punkte zu. Außerdem hoffen Investoren, dass die US-Konjunktur robust genug sei, um die geplante Drosselung der Wertpapierkäufe durch die Notenbank Fed verkraften zu können. Hinzu kommt, dass die neue Virusvariante Omikron in einigen Studien vor allem milde Verläufe aufweist und den Anlegern somit ein wenig die Angst vor weiteren Lockdowns nimmt. Im Auge behalten Investoren indes den sich anbahnenden Konflikt zwischen Russland und den USA. Die USA sind einem Insider zufolge mit Deutschland übereingekommen, im Falle einer russischen Invasion der Ukraine die umstrittene Pipeline Nord Stream 2 zu schließen. 

Unter den Nebenwerten fielen vor allem die Aktien von Heidelberger Druck vor ihrer baldigen Rückkehr in den SDax positiv auf.

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé reduziert seine Beteiligung am französischen Kosmetikkonzern L'Oréal. Die Unternehmen haben den Verkauf von 22,26 Mio. L'Oréal-Aktien zu einem Stückpreis von 400 € und einem Gesamtbetrag von 8,9 Mrd. € an L'Oréal vereinbart. Nach der Transaktion beträgt die Nestlé-Beteiligung an L'Oréal noch 20,1 %. 

Im November verkaufte der Flugzeugbauer Airbus insgesamt 58 Maschinen. Damit stehen in den ersten elf Monaten 518 ausgelieferte Maschinen zu Buche - bis zum Jahresziel von 600 Jets müssen im letzten Monat also noch 82 Flugzeuge hinzukommen. Ob das angesichts von neuen Corona-Auflagen dieses Jahr auch klappt, ist aber fraglich. 

Der Kochboxen-Versender HelloFresh geht für das kommende Jahr von einem schwächeren Wachstum aus. Der Umsatz werde zwischen 20 und 26 % zulegen. Seit Beginn der Coronapandemie profitiert der zehn Jahre alte Anbieter von Lebensmitteln in sogenannten Kochboxen, die im Abo-Modell mit Rezepten und abgemessenen Zutaten direkt an die Haustür geliefert werden, von Hygienebeschränkungen und dem Trend zum Homeoffice.

 

 

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