New York – Der US-Einzelhändler bekommt die nach wie vor angspannte Branchenlage deutlich zu spüren. Daran können auch Preissenkungen nicht ändern. Besonders deutlich wurde CEO Greg Foran beim Thema Kosten. Er räumte ein, dass die Betriebskosten schneller gewachsen seien als der Umsatz – ein Trend, den er entschlossen umkehren will. „Kostensenkungen in diesem Geschäft sind nicht optional“, sagte der CEO. „Es ist der Ausgangspunkt für alles andere, was wir tun wollen.“ Besonders höhere Ausgabe für Personal lasten auf der Performance, do das Unternehmen.
Im 1. Quartal 2026/27 (per Ende Februar) erzielte Kroger einen Umsatz von 46,12 (45,12) Mrd. $. Operativ stand ein Ergebnis von 1,41 (1,32) Mrd. $ in der Bilanz. Nach Steuern konnte das Ergebnis auf 903 (866) Mio. $ verbessert werden. Damit verfehlte der Konzern allerdings die Markterwartungen. Trotz der durchwachsenen Quartalszahlen bekräftigte Kroger seine Finanzprognose für das Gesamtjahr. Das Management erwartet weiterhin einen bereinigten operativen Gewinn von rund 5,1 (4,9) Mrd. $. Das Ergebnis je Aktie soll sich im Bereich zwischen 5,10 und 5,30 (4,85) $ bewegen.
Kroger wurde angesichts der unter den Erwartungen liegenden Zahlen erneut massiv abgestraft. Die Aktie legte man sich daher nach wie vor nicht in den Warenkorb; (B–).