Wien – Große Infrastruktur- und Bahnprojekte treiben den österreichischen Baukonzern weiter voran. Im 1. Quartal hat Porr auch dank einer starken Nachfrage im Tiefbau erstmals einen Auftragsbestand von mehr als 10 Mrd. € verbucht. Der Auftragseingang kletterte um 14,7 % auf 1,76 Mrd. €. Getrieben wurde das Wachstum vor allem von Infrastruktur- und Bahnprojekten in Polen sowie Großaufträgen in Rumänien, die von EU-Mitteln profitierten. Die Umsatzerlöse fielen dennoch leicht um 1,5 % auf 1,25 Mrd. € zurück. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 13,1 % auf 14,3 Mio. €. Weitere Ergebniskennzahlen nannte der Konzern zunächst nicht.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Porr seinen Ausblick und rechnet weiterhin mit einer moderat positiven Leistungs- und Umsatzentwicklung (Umsatz 2025: 6,29 Mrd. €). Das langfristige Ziel einer Ebit-Marge von 3,5 bis 4,0 % bis 2030 blieb ebenfalls unverändert.
Nach der Kurskorrektur versucht sich Porr gerade wieder an einer ersten Erholung. Angesichts der angespannten Konjunkturlage ist die Aktie jedoch nach wie vor nur etwas für spekulative Investoren; (B+).