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Rekordjagd geht weiter

Unterstützung von der Wall Street

Die Rekordjagd an den Aktienmärkten geht weiter. Dank der Unterstützung von den Leitindizes der Wall Street erklomm der DAX auch zu Wochenmitte im bisherigen Handelsverlauf eine weitere Bestmarke. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen bundesamtes konnte der Auftragsbestand der Industrie, bereinigt um Preiserhöhungen im September, um 2,4 % zulegen. Damit erreichte der Wert den höchsten Stand seit Einführung der Statistik Anfang 2015. Zuletzt ließen es Anleger jedoch etwas ruhiger angehen und der dt. Leitindex setzte leicht unter seinen Höchststand zurück. Nachdem die US-Leitindizes im gestrigen Handel bereits Rekordmarken aufstellten, deuteten auch die Futures auf weitere Kursgewinne hin. Die Spekulationen über eine eventuelle Zinserhöhung in den USA schoben den Dollar weiter an. Der Euro ist zwischenzeitig mit 1,1262 $ auf den tiefsten Stand seit Juli 2020 gefallen. 

Einen Kurssprung verzeichneten die Titel der Siemens-Tochter Siemens Healthineers. Die Medizintechnik-Tochter will das Wachstum in den kommenden Jahren beschleunigen. Hierzu soll vor allem die jüngst übernommene Varian beitragen. Der US-Krebsspezialist soll den vergleichbaren Umsatz pro Jahr um 9 bis 12 % steigern und bis 2025 eine Marge von mehr als 20 % erreichen.

In den USA hat der Pharmakonern Pfizer eine Notfallzulassung für sein COVID-19-Medikament beantragt. Entsprechende Unterlagen seien bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht worden. Für den Kurs ging es vorerst gen Norden.

Die Dt. Bank hat sogenannte AT1-Anleihen im Wert von 1,25 Mrd. € ausgegeben und so ihre Kapitalausstattung aufgebessert. Die Anleihen haben einen jährlichen Zinskoupon von 4,5 % bis Ende April 2027. 

Der Wolfsburger Autokonzern VW reagiert auf die steigenden Corona-Infektionszahlen und schickt alle Mitarbeiter, die mobil von zu Hause arbeiten können, ins Homeoffice. Zudem bereitet der Konzern eine mögliche Gesetzliche "3G"-Regelung (Geimpft, Genesen, Getestet) vor. Der Kurs schwächelte zuletzt nach einer Herunterstufung.

Der geplante Stellenabbau des DAX-Konzerns Frisenius Medicl Care (FMC) soll auch Mitarbeiter in Deutschland treffen. "Innerhalb von zwei bis drei Jahren" könnten, Unternehmensangaben zufolge, 500 bis 750 Stellen hierzulande abgebaut werden. 

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