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Schwung lässt nach

Wall Street weiter auf Rekordjagd

Zum Jahreswechsel bleibt die Omikron-Virusmutation das beherrschende Thema an den Börsen. Mittlerweile steigt allerdings die Hoffnung, dass die mit dem Virus verbundenen wirtschaftlichen Folgen nicht alle Sektoren der Wirtschaft treffen werden. Nachdem sich der dt. Leitindex zur Wochenmitte kurzzeitig wieder der 16.000 Punkte-Marke näherte, setzte er zuletzt wieder unter 15.900 Zähler zurück. Dennoch konnte der DAX seit Jahresbeginn ein Kursplus von 16 % verbuchen. Auch an der Wall Street ließ der Schwung etwas nach. Der Dow Jones setzte dennoch zu einem Schlussspurt an und erklomm erneut ein Rekordhoch. Er ging bei 36.489 Punkten aus dem Handel. Der S&P 500 erklomm mit einem Plus von 0,1 % ebenfalls einen neuen Rekordstand. Die Technologiebörse Nasdaq hingegen schloss unverändert. 

Der Halbleiterhersteller Infineon musste zuletzt Kursrücksetzer hinnehmen. Der Konzern kündigte an, dass sich Kunden auch im kommenden Jahr weiterhin auf eine Chip-Knappheit einstellen müssen. "Die Lieferengpässe werden deutlich in 2022 hineinreichen und könnten sogar bis Ende des Jahres anhalten", so Vertriebsvorstand Helmut Gassel. Die stark gestiegene Nachfrag während der Pandemie macht derzeit vielen Unternehmen zu schaffen. Infineon rechnet auch im kommenden Jahr nicht nir einem Nachlassen der Nachfrage.

Der Autokonzern BMW will seine Belegschaft erweitern und im kommenden Jahr 6.000 neue Stellen schaffen. In einem Interview sagte Vorstandschef Oliver Zipse, BMW habe seine Werke auf die E-Mobilität vorbereitet und erwarte 2022 weiteres Wachstum. Vor allem die derzeit hohe Nachfrage nach E-Modellen sei der Grund für die Personalaufstockung.

Die BaFin hat der Dt. Bank ein Bußgeld in Höhe von 8,66 Mio. € aufgebrummt. Damit sollen Verstöße gegen die Referenzwerte-Verordnung geahndet werden. Das Finanzinstitut habe es "zeitweise" versäumt, Maßnahmen gegen die Manipulation des Zinssatzes Euribor, dem Zinssatz zu dem Banken einander Anleihen in € gewähren, umzusetzen. Dieser Wert wird täglich neu festgesetzt.

Medienberichten zufolge denkt der südkoreanische Konzern Samsung über die Übernahme des Biotechunternehmens Biogen nach. Bei einer möglichen Transaktion könnte Biogen mit rund 42 Mrd. $ bewertet werden. Samsung hatte zuletzt angekündigt, in den kommenden 3 Jahren 206 Mrd. $ in die Bereiche Biopharmazie, Künstliche Intelligenz, Halbleiter und Roboterindustrie investieren zu wollen.

 

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