Zürich – Die schwierigen Witterungsbedingungen sowie der Verkauf des Geschäfts in Nigeria und in anderen Märkten haben dem Schweizer Zementhersteller den Jahresstart verhagelt. Der Umsatz fiel im Berichtszeitraum um 4,8 % auf 3,52 Mrd. CHF. Dabei lastete auch der starke Franken auf dem Wachstum. Organisch, also aus eigener Kraft, ist Holcim um 3,9 % gewachsen, hieß es weiter. Der wiederkehrende Betriebsgewinn sank um 11,2 % auf 431 Mio. CHF.
In den Zahlen ist das im vergangenen Sommer abgespaltete Nordamerika-Geschäft nicht mehr enthalten, das als eigenständiges US-Unternehmen Amrize in New York an der Börse notiert ist. Insofern sind die Vorjahreszahlen Pro-Forma-Resultate.
An den bisherigen Zielen halten die Schweizer indes fest: Im Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 3 bis 5 % in lokaler Währung (2025: 15,72 Mrd. CHF). Der wiederkehrende Betriebsgewinn soll um 8 bis 10 % in lokaler Währung zulegen (Vorjahr: 2,88 Mrd. CHF). Darüber hinaus soll das Geschäft mit recycelten Bau- und Abbruchmaterialien um über 20 % wachsen.
Trotz eines traditionell eher schwachen Quartals kann Holcim charttechnisch nach wie vor überzeugen. Hier kann man weiterhin Positionen aufbauen; (A–).