Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

Die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA verkauft ihre Mehrheitsbeteiligung an Sound Inpatient Physicians. Dazu unterzeichnete die Gesellschaft eine bindende Vereinbarung mit einem Konsortium unter der Führung von Summit Partners. Der Verkauf dient als wichtiger Schritt zur strategischen Weiterentwicklung des Angebots im Bereich Versorgungsmanagement in den USA. Der Transaktionserlös beläuft sich auf 2,15 Mrd. USD entsprechend rund 1,76 Mrd. Euro. Aus dem Verkauf erwartet das Management einen Buchgewinn von rund 800 Mio. Euro. Sound Inpatient Physicians erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit 3.500 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,25 Mrd. Euro und ein EBIT von rund 90 Mio. Euro. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen erwartet das Management einen Abschluss der Transaktion bis zum Ende diesen Jahres.

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Vileroy & Boch AG

Die Villeroy & Boch AG verzeichnete im ersten Quartal 2018 eine Umsatz- und Ergebnissteigerung. So erhöhte sich der Umsatz um 3,4 Prozent auf 208,0 Mio. Euro. Auf Basis von Währungskursen des Vorjahres hätte das Wachstum sogar bei 5,7 Prozent gelegen. Die größten negativen Währungseffekte resultierten aus dem US-Dollar, dem Chinesischen Renminbi und der Schwedischen Krone. Gegenüber Jahresbeginn stieg der Auftragsbestand von 107,0 auf 110,4 Mio. Euro. Davon entfielen 94,7 Mio. Euro auf den Bereich Bad und Wellness sowie 15,7 Mio. Euro auf das Segment Tischkultur. Im Bereich Bad und Wellness erzielte die Gesellschaft ein Wachstum von 6,3 Prozent auf 147,1 Mio. Euro. Dagegen ging der Umsatz im Bereich Tischkultur um 3,0 Prozent auf 60,9 Mio. Euro zurück, was jedoch auf negative Währungseffekte zurückzuführen war. Auf dieser Basis erwirtschaftete Villeroy & Boch beim EBIT im ersten Quartal einen Zuwachs von 5,7 Prozent auf 11,1 Mio. Euro. Nach dem Verlauf des ersten Quartals rechnet das Unternehmen unverändert mit einer Umsatzsteigerung im Gesamtjahr zwischen 3 und 5 Prozent. Das EBIT soll dabei überproportional um 5 bis 10 Prozent zulegen.

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Sto SE & Co. KGaA

Die Sto SE & Co. KGaA erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 einen Umsatzzuwachs von 3,8 Prozent auf 1,28 Mrd. Euro. Während der Umsatz im Inland um 2,6 Prozent auf 562,8 Mio. Euro wuchs, legte er im Ausland um 4,8 Prozent auf 714,6 Mio. Euro zu. Im vergangenen Jahr entwickelte sich der Kernbereich Fassadensysteme weiterhin erfreulich. Auch bedingt durch Kostensenkungen erhöhte sich das EBIT überproportional um 19,5 Prozent auf 84,0 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss verbesserte sich sogar um 22,1 Prozent auf 55,8 Mio. Euro. Dabei erwirtschaftete die Gesellschaft einen ROCE von 16,1 Prozent nach 13,9 Prozent im Vorjahr. Angesichts der guten Geschäftsentwicklung sollen die Aktionäre eine unveränderte Basisdividende von 0,31 Euro je Kommanditvorzugs- und 0,25 Euro je Kommanditstammaktie erhalten. Darüber hinaus soll der bisher gezahlte Sonderbonus von 3,00 auf 3,78 Euro je Aktie angehoben werden. Vor allem witterungsbedingt blieb die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2018 hinter den Erwartungen und dem Vorjahresniveau zurück. Trotzdem erwartet das Management im Gesamtjahr einen Umsatzanstieg von 4,4 Prozent und ein EBIT in der Größenordnung von 80 bis 90 Mio. Euro.

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Ausgabe 16 | 18.04.2018

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Redaktionelles

Rechtsstreit der Effecten-Spiegel AG ./. Deutsche Bank

In dem Rechtsstreit der Effecten-Spiegel AG ./. Deutsche Bank hat es noch einmal eine positive Wendung gegeben. Der Ablehnungsantrag der Effecten-Spiegel AG gegen den kurzfristig neu besetzten 13. Zivilsenat wegen Befangenheit (vgl. ES 48/17 u. 50/17) wurde zwar abgelehnt, dafür aber kündigte das Oberlandesgericht Köln an, die mündliche Verhandlung wiederzueröffnen. 

Der auf den 07. Februar 2018 festgesetzte Verkündungstermin wurde daher aufgehoben. Die mündlichen Verhandlung soll am Freitag, den 29. Juni 2018, fortgesetzt werden. Dann könnte es noch einmal zu weiteren Zeugenvernehmungen kommen. Die Effecten-Spiegel AG hatte u.a. gefordert, auch den ehemaligen Finanzvorstand der Deutschen Bank, Stefan Krause, als Zeugen zu vernehmen.

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